Wie war das noch mal mit der Passion Nähen?
Nach der Wende habe ich meine eigene Nähmaschine von meinen okEltern zu Weihnachten bekommen. Ein lang gehegter Wunsch ging in Erfüllung. Meine Mama nähte noch immer mit einem alten Erbstück ihrer Schwiegermutter, die sie leider nie kennen lernen durfte. Diese Rarität wurde gehütet wie ein Augapfel und nicht einmal ich durfte mci daran versuchen. Doch mit der eigenen Nähmaschine sah das anders aus. Gedacht war sie zum Nähen von Gardinen, denn eine gerade Naht würde ich schon hinbekommen. Lange habe ich mich daran versucht. Ganz so einfach war es dann doch nicht. Es zog und zipfelte. Der Faden riss. Das Teil brachte mich manches Mal fast zum Verzweifeln. Doch meine Mutter spornte mich immer wieder an. Probieren, probieren und nochmals probieren. Dann begann ich kleine Kissen zu nähen. Später kaufte ich Stoff, um meine Wohnzimmerkissen zu nähen. Ich versuchte mich daran, einen Reißverschluss einzunähen. Der Trenner wurde mein Komplize und bester Freund. Ich ließ nicht locker. Jedes Stück wurde besser.
Irgendwann schlief meine Nähwut wieder ein und die Nähmaschine fristete ein stiefmütterliches Dasein.
Als mein Enkelkind geboren wurde, kaufte sich meine Schwiegertochter eine Nähmaschine und bat mich, ihr die ersten Schritte beizubringen. Beim nächsten Besuch zeigte sie mir stolz ihre ersten Projekte. Auch meine Geburtstagsgeschenk war etwas Selbst-Genähtes. Toll.
Das war der Moment, an dem ich auch wieder mich an anderen Projekten als an Gardinen versuchte.
Den endgültigen Durchbruch allerdings gab mir das erste T-Shirt, das sie genäht hatte. Auch ich wollte für mein Enkelkind etwas nähen.
Und da mich meine Wege samstags nach Venlo führten, war es nicht abwegig, dort mal nach Stoffen zu sehen. Und oh weh! Was sollte ich nehmen? Ein Kinderstoff schöner als der andere. Der erste Versuch sollte nicht so teuer sein. Ich wusste nicht, ob ich das hinbekommen werde. Jersey. Ich nähte das erste Mal Jersey.
Und es klappte. Auf einer Stufe zu verweilen gab es für mich nicht. Es musste eine Overlock her. Ein gebrauchtes Modell musste erst einmal seinen Dienst versehen, bevor ich mir eine richtig gute Ovi kaufte.
Die Projekte wurden immer anspruchsvoller, nicht immer perfekt, aber immer besser. Und auch die Stoffbeschaffung weitete sich aus.
Mein weitester Besuch eines Stoffparadieses führte mich zu Megastoffen nach Enschede in Holland. Meine Ausbeute ist hier zu sehen. Einen Teil der Stoffe habe ich schon verarbeitet. Sowohl die Coupons als auch die Meterware sind qualitativ hochwertige Stoffe. Und anders als in Deutschland sind die Preise einladend. Auf jeden Fall Limit festlegen.
Ich liebe es zu nähen für mich, für meine Enkel und meine Tochter. Selbst für meinen Freund habe ich schon ein T-Shirt genäht. Es macht Spaß, selbst etwas zu produzieren. Ein Hobby, das das Selbstbewusstsein stärkt und Erfüllung bringt.
Nach der Wende habe ich meine eigene Nähmaschine von meinen okEltern zu Weihnachten bekommen. Ein lang gehegter Wunsch ging in Erfüllung. Meine Mama nähte noch immer mit einem alten Erbstück ihrer Schwiegermutter, die sie leider nie kennen lernen durfte. Diese Rarität wurde gehütet wie ein Augapfel und nicht einmal ich durfte mci daran versuchen. Doch mit der eigenen Nähmaschine sah das anders aus. Gedacht war sie zum Nähen von Gardinen, denn eine gerade Naht würde ich schon hinbekommen. Lange habe ich mich daran versucht. Ganz so einfach war es dann doch nicht. Es zog und zipfelte. Der Faden riss. Das Teil brachte mich manches Mal fast zum Verzweifeln. Doch meine Mutter spornte mich immer wieder an. Probieren, probieren und nochmals probieren. Dann begann ich kleine Kissen zu nähen. Später kaufte ich Stoff, um meine Wohnzimmerkissen zu nähen. Ich versuchte mich daran, einen Reißverschluss einzunähen. Der Trenner wurde mein Komplize und bester Freund. Ich ließ nicht locker. Jedes Stück wurde besser.Irgendwann schlief meine Nähwut wieder ein und die Nähmaschine fristete ein stiefmütterliches Dasein.
Als mein Enkelkind geboren wurde, kaufte sich meine Schwiegertochter eine Nähmaschine und bat mich, ihr die ersten Schritte beizubringen. Beim nächsten Besuch zeigte sie mir stolz ihre ersten Projekte. Auch meine Geburtstagsgeschenk war etwas Selbst-Genähtes. Toll.Das war der Moment, an dem ich auch wieder mich an anderen Projekten als an Gardinen versuchte.
Den endgültigen Durchbruch allerdings gab mir das erste T-Shirt, das sie genäht hatte. Auch ich wollte für mein Enkelkind etwas nähen.
Und da mich meine Wege samstags nach Venlo führten, war es nicht abwegig, dort mal nach Stoffen zu sehen. Und oh weh! Was sollte ich nehmen? Ein Kinderstoff schöner als der andere. Der erste Versuch sollte nicht so teuer sein. Ich wusste nicht, ob ich das hinbekommen werde. Jersey. Ich nähte das erste Mal Jersey.
Und es klappte. Auf einer Stufe zu verweilen gab es für mich nicht. Es musste eine Overlock her. Ein gebrauchtes Modell musste erst einmal seinen Dienst versehen, bevor ich mir eine richtig gute Ovi kaufte.
Die Projekte wurden immer anspruchsvoller, nicht immer perfekt, aber immer besser. Und auch die Stoffbeschaffung weitete sich aus.
Mein weitester Besuch eines Stoffparadieses führte mich zu Megastoffen nach Enschede in Holland. Meine Ausbeute ist hier zu sehen. Einen Teil der Stoffe habe ich schon verarbeitet. Sowohl die Coupons als auch die Meterware sind qualitativ hochwertige Stoffe. Und anders als in Deutschland sind die Preise einladend. Auf jeden Fall Limit festlegen.
Ich liebe es zu nähen für mich, für meine Enkel und meine Tochter. Selbst für meinen Freund habe ich schon ein T-Shirt genäht. Es macht Spaß, selbst etwas zu produzieren. Ein Hobby, das das Selbstbewusstsein stärkt und Erfüllung bringt.



















